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| Rhaner Hell (5,2 %) seit 1283 (!!) aus Rhan in Bayern: Über 700 Jahre Brautradition. Ja Kruzifix. Wenn das keine Leistung ist. Ein Paradeschaum, ja für ein Helles ein geradezu traumhafter Schaum stülpt sich in gekonntem Bogen über den Glasrand und verharrt dort wachsam und gespannt. Ein tiefer, knarziger, markanter malzwürziger Geruch schlägt angenehm entgegen. Treberartig. Leicht apfelmostig. Schwach holzig. Weniger süß als mittelbitter und leicht dumpf sowie sehr tiefgründig. Reines, klares, fein glänzendes Mittelgelb erfreut das Auge zusammen mit dem gelungenen Schaum. Eine frische Herbe steckt in der markanten Malzwürze und zeigt gleich beim Antrank, wo es hingeht. Das ist kein flaches, süße Helles mit wenig Tiefgang. Hier wird ein raues, ungezügeltes, durchaus gut angehopftes Bier kredenzt. Spritzige, frische Hopfenaromen sowie eine holzig-malzwürzige Note der Gerste geben diesem Hellen seinen Charakter. Das wirkt aufgeweckt, herzhaft und sehr würzig. Das Malz zeigt sich von einer sehr spielfreudigen und ausdrucksvollen, bezeichnenden Seite. Hier ist nichts angepasst oder glatt gebügelt. Beim Rhaner hat man das gute Gefühl, etwas Natürliches und sehr Unverfälschtes zu trinken. Dazu hat’s ein weiches Wasser. Die Kohlensäure hingegen könnte eine Spur zurückhaltender sein. Dennoch ist die Süffigkeit hoch. Das Aroma hinterlässt einen sehr kompakten und vollmundigen Eindruck, zeichnet nach oben raus fein durch. „Klicken Sie uns an unter www.rhander.de und erfahren sie viel Wissenswertes über Ihr Bier; die Chronik zu über 700 Jahren Geschichte; Infos, wo mit Rhaner Bier gefeiert wird; wie Sie unser kleines Dorf im Chamer Land finden, oder auch die jeweils aktuellsten Neuigkeiten rund um Ihr Rhaner Bier.“ Ein sehr würziges, sehr malzaromatisches Bier mit feinem grünem, grasigem Hopfen, leicht ölig, sehr frisch. Aber auch und gerade die Gerste ist sehr gut in Form. Beide Protagonisten wirken sehr aufgeweckt, sehr nah an der Basis, natürlich und frei. Fazit: Freies Bier Wertung: + + + + + [t 11/07] Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: JA Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt Im Internet unter: www.rhaner.de PS: Vielen Dank an Helmut S. für die Organisation dieses Bieres! |
| Rhaner Export Hell (5,2%) aus Rhan in Bayern: "Über
700 Jahre Brautraditon." Das kann man schmecken. Ein herrliches frisches
Helles. Es überzeugt durch sattes, kerniges, zugleich aber auch mildes Malz.
Und dazu dieses Wasser! Das ist wirklich der Hit. Definitiv eines der weichesten
Wässerchen, die mir bisher unter gekommen sind. Das schmeichelt dem Gaumen.
Das ist Samt und Seide. Es bildet eine vorzügliche Basis für die Zutaten.
"Rhan, ein kleines Dorf im Chamer Land, ist durch sein gutes Bier bekannt.
Wir vom Rhanerbräu brauen unser Bier seit über 700 Jahren aus heimischen
Rohstoffen und eigenem, weichen Felsquellwasser zu Ihren Wohl. Ihr Rhanberbräu.
Rhaner Bier... immer gleich gut und bekömmlich!" Das Aroma ist herrlich
malzig, mit einem Schuß Karamel und einem blumigen, würzigen Untergrund.
Der Abgang ist weich, mild und würzig zugleich. Hier zwickt nichts. Hier
stört nichts. Ein Bier, wie man es sich zum perfekten Feierabende genauso
wünscht, wie zur gemütlichen Runde mit Freunden. Ein handfestes, kerniges,
dazu weiches und bekömmliches Bier. Ein Helles, wie es süffiger kaum sein
kann. Das Wasser wurde bereits erwähnt. Und die Kohlensäure ist perfekt
auf alles abgestimmt und verleiht eine Cremigkeit, die man vorbildlich nennen
kann. Hinzu mischt sich noch eine feine Fruchtigkeit die das ganze noch
abrundet. Ein wirklich gelungenes Bier. Nicht zu kapriolisch. Und schon
lange nicht zu eintönig oder lahm. Das ist Harmonie und Geschmack pur. Gutes
Bier. Wirklich. Und ganz knapp an der 6 vorbei. Was. Seit über 700 Jahren
brauen die Bier? Das heißt, die Wurzeln gehen vor das Jahr 1300 zurück.
Respekt. Absoluter Respekt. Fazit: Samt und Seide Wertung: + + + + + - (t 08/02) |