Riegeler Landbier, Riegeler Bier, seit 1834, Fürstenbergische
Brauerei GmbH&Co KG Donaueschingen, B-W, 0,5l Bügelverschlußflasche,
5,4%vol
Ein neuer Test 2011. Sonnengereiftes Getreide im Glas, ein nicht ganz
feinporiger Schaum obenauf. Der baut sich zögerlich auf, steht
dann aber doch eine ganze Weile. Geruch: ähnlich wie 2007 erfahren,
Pfirsich, Malz, generell recht fruchtig. Der Antrank ist dann aber Malz
pur. OK, ich denke, die haben die richtige Rezeptur jetzt gefunden.
Nicht zu süß, nicht zu herb, den Hopfen gut gesetzt. Ein
super Brauwasser macht ebenfalls Punkte. In der Mitte kommt genau wie
vor 4 Jahren eine trockenere, nicht wirklich unangenehme leicht strohige
Komponente ins Spiel. Ein Landbier. Erst fruchtig frisch, dann trockener
und mild hopfig zum Schluß.
Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot: ?
Fazit: Keine Rätsel mehr
Bewertung: + + + + + [d
05/11]
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Riegeler Landbier, Riegeler Bier,seit 1834, Braustätte Donaueschingen,
0,5l Bügelverschluß-Mehrwegflasche, 5,2%vol., Fürstlich
Fürstenbergische Brauerei Donaueschingen, B-W:
Pfirsich. Fruchtiges Malz - so eine Geruchsfülle! Etwas Pfirsich,
sanft und zart. Etwas Malz, nicht
aufdringlich, wohl nur um anzudeuten, dass dieses Bier nicht aus Pfirsichen
gebraut wird. Es blinzelt mich mit einer rötlich-goldenen Farbe
an, die Kohlensäureperlen sind im Normalbereich, der Schaum eher
nicht. Nicht sonderlich standhaft obwohl es im Glas immer noch perlt.
Neugierig bin ich genug, im Antrank werde ich für die Geduld belohnt,
mit der ich gewartet habe, bis das Glas recht schön voll war. Malz
in ordentlicher Fülle seiner Aromen, nicht zu süß, nicht
zu herb und das in Einmut mit dem milden würzigen Hopfen. Das Wasser
macht das Bier zwar weich, einer der Malz- oder Hopfenbestandteile bringt
in der Mitte eine trockene strohige Strähne mit ins Spiel. Der
anfängliche Pfirsich hat sich aufgelöst in diesem Landbier
mit Geschmack. Gerste, fruchtiges Malz, etwas Stroh und Korn - das ist
das Land.
Fazit: Landbier
Bewertung: + + + + + [d
09/07]
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Riegeler Landbier, Fürstlich Fürstenbergische Brauerei
GmbH & Co KG, Donaueschingen, seit 1834, Donaueschingen - BW, Deutschland,
5,2%vol, 0,5l Bügelverschluß Mehrwegflasche
Ein sanftes Zischen ist es nur. Es begleitet das Öffnen der Bügelverschlußflasche.
Ich hätte ein wenig mehr Agilität vermutet. Sind die Schwaben
Langweiler? Kein gewaltiges "Ploppp", aber ein "Ffumpp"
hätte ich schon lieber gehabt als diese leise "Zischsch...".
Dafür kommt jetzt aber ein super Schaum ins Glas. Das hat dann
schon etwas. Ein milder Geruch von Bier, Gerste und Hopfen. Eine trockene
Komponente bringt dieser Duft mit. "Mild gehopft und weich"
verspricht das Label.
Der Antrank bestätigt jetzt genau das. Mild gehopft auf jeden Fall.
Dazu kommt das reine aber milde Malz, eines
von einer guten Sorte. Der Hopfen läßt aber keine übermäßige
Süße und Süffigkeit zu. Ein Unterton von Stroh macht
sich breit. Trocken wird's. Geschmacklich tun sich Rätsel auf.
Wasser, vorsichtige Fruchtaromen, Hopfen und trocken. Nicht zu schlecht,
aber zu trocken. Nicht rund und flüssig am Gaumen. Das Malz schafft
nicht die ausgewogene Süffigkeit. Das zugegeben weiche Wasser ist
auch nicht dazu bereit. Etwas fehlt - aber was? Nur am Anfang schien
es ein ausgesprochen gutes Landbier zu werden. Da fehlt etwas! Eine
mildere Freundlichkeit, die hat dieses Bier nur am Anfang. Dann schmilzt
es dahin, ist aber trinkbar bis zum Schluß. Da macht sich dann
endlich der Hopfen breit. Der hätte seine Kraft schon früher
einbringen dürfen. Stark und würzig und wieder trocken, das
Bier klebt am Gaumen. Kennt ihr das, wenn ein Geschmack so richtig am
Gaumen klebt? Keine Chance, davon wegzukommen. Das ist hier der trockene
Gerstenton. Der behauptet sich. Klebt. Das Bier ist ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Es wirkt nicht ganz fertig. Ein Experiment? Die Geschmacksträger
streiten um die Vorherrschaft, keiner schafft's. Es mangelt mir an der
Gemeinsamkeit der guten Zutaten, auch konsequent Gutes zu tun. Stark
genug ist das Landbier, der Alkohol kommt nicht nach vorn. Das ist gut
so. Der lange Trinkgenuß wird es nicht. Schade.
Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot
Fazit: unfertig trocken
Bewertung: + + - [D 06/07]
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