Rostocker Bock Dunkel Premium (6,9 %) 0,5er Flasche seit ? aus
Rostock in Mecklenburg-Vorpommern:
Wie satt und selbstbewusst dieses Bier ins Glas fließt. Dabei
einsteht ein beeindruckender Schaum beachtlicher Dichte. Das Braun ist
mitteldunkel, klar, einladend. Der Geruch ist gerstig-herb. Nussig.
Vereinzelte Karamelleinflüsse. Malzig-süß. Etwas spröde,
sehr kraftvoll und dominant, wenig geschmeidig, herausfordernd.
Weinartiges fließt mit ein. Ein wenig Rotwein, aber auch der Weiße
ist vertreten. Nichts ungewöhnliches beim Bock. Hier aber durchaus
spürbar. Die Süße ist nicht übermäßig
ausgeprägt. Herbe Noten stehen im Vordergrund. Stachelbeerartige
Nuancen kommen vor. Irgendwo etwas Säuerliches. Das Malz hat durchaus
seine Ecken und Kanten. Das Holzige hat Charakter, hat Schmiss, aber
auch etwas Schnapsartiges, ganz weit hinten. Sicher kein Wohlfühlbock.
Eher ein angriffslustiger Vertreter seines Faches. Das Alkoholische
kommt recht stark zum Tragen. Wasser und Kohlensäure sind nicht
voll auf der Wohlfühlwelle. Insgesamt ein Bock, der eher zur Sortimentsabrundung
gemacht zu sein scheint, als zum Fahnenträger des Programms auserkoren
zu sein. Einfacher ausgedrückt: gut aber nicht genial. Da gibt
es bessere Vertreter. Der Rostocker ist zu hart und beißend.
Fazit: Beißender
Wertung: + + + + [t 08/09]
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: JA
Inhaltsstoffe: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
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Rostocker Bock Dunkel, Hanseatische Brauerei Rostock, Mecklenburg-Vorpommern,
seit 1878, 0,5 L Mehrwegflasche, Alc 6,9 %vol.
Bock Dunkel. Ein klares dunkles Braun. Der Geruch ist Malz und Alkohol.
Seifenschaum, feinporig und schnell
verschwunden - na ja. Der Antrank: Kräftiges geröstetes Malz,
eine nette Bitternote, eine feine Karamelnote, eine nicht zu starke
Süße. Von diesem Gesichtspunkt her wäre dies ein gutes
dunkles Bier. Leider liegt über allem der nicht zu schwache Alkohol.
Im Abgang trumpft die Süße noch einmal auf, kein bisschen
Bitter, süffig und verlangend. Leider auch hier zu starker Alkohol.
Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot
Fazit: Alkohol (fast) pur
Bewertung: + + + (d 11/05)
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Rostocker Dunkles Bockbier 6,9% vol. aus Rostock:
Zunächst muss das Wort an meinen werten Kollegen und Bruder gerichtet
werden: Sorry B. Ich weiß, Du trinkst gerne die Biere aus Rostock. Aber
diesmal hatte ich die Flasche welche vor mir stand aus Versehen geöffnet.
Wollte Dir die Flasche ursprünglich mitbringen. War echt keine Absicht.
Ich habe einen Zeugen. Er sagte irgendwas von Instinktiv gehandelt oder
so. Versteh ihn nich. Is ja auch egal, kommt Zeit kommt Bier. Bei mir
um vier. O.K. Freunde nun zum Bier: Feinster Schaum, dunkle Bersteinfarbe,
im Antrank fruchtig und lebendig. Regelrecht erquickend auf der Zunge
perlend. Ein nach gebrannten Kastanien erinnernder süßer Malz der kräftig
seinen gesunden ausgewogenen Körper zeigt. Auch der zartbittere Abgang
erstaunt immer wieder aufs Neue. Einfach herrlich. Schade, dass ich
nur über eine Flasche verfüge, aber dass lässt sich bestimmt wieder
gut machen.
Prädikat: Rostocker for Brotherhood
Wertung: + + + + + - (pat 11.01)
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Rostocker Bock Dunkel, Premium, seit 1878, Hanseatische Brauerei Rostock,
www.rostocker.de,
Mecklenburg-Vorpommern, 6,9%vol, 0,5l:
Plopp und zisch und Malz. Der Geruch ist überwältigend. Ich
will jetzt das Bier. Ganz dunkel wie die braune Flasche, Umbra und Berstein,
klarer Bernstein der nordischen Küsten, aufgelöster Malzbonbon.
Das Malz ist Karamel, süsslich und leicht röst-bitter. Der
Alkohol drängt nach vorn, schon im Geruch, jetzt auch im Geschmack.
Kein Fusel - aber viel Alkohol. Kohlensäure dafür fast keine.
Eine cremige schaumige Flüssigkeit, der Alkohol schmeckt sehr stark
vor. Süffig ist es, aber sehr stark...
Reinheitsgebot: Ja
Fazit: Malz-stark
Bewertung: + + + + (D
10/04)
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