Schönbuch Hefeweizen Hell (5,1%) seit 1823 aus Böblingen in Baden-Württemberg:
Hefig-säuerlicher Geruch. Matter, dunkelgelbe Farbe. Grobporiger Schaum mit gutem Stand. Sehr hefiger, frischer Antrank. Spritziger Charakter. Das Aroma wird von einer hefigen, vollmundigen, spritzig-frischen und leicht säuerlichen Note betont. Ferner ist es recht süffig. Wasser und Kohlensäure sind gut in Form. Es bietet zwar keinen grandiosen Gaumenschmauß. Der Geschmack ist eher hausbacken und nicht sonderlich spektakulär. Seine Kraft zieht es aus der geschlossenen Erscheinung und Unauffälligkeit. Es stört und zwickt eigentlich nichts. Ein Bier, dass man gerne und ohne sich groß den Kopf zerbrechen zu müssen reinschaufeln kann. Vor allem jetzt, wo es gute 35 Grad im Schatten hat und jeder Wassertropfen binnen Augenblicken verdunsten. Da ist Eile mit dem Hefe geboten. „Die fetzige Weizenbier-Spezialität für Kenner und Menschen, die das Leben genießen. Ausgesuchte Weizenmalze sorgen für ein erfrischendes Geschmackserlebnis.“ Kann ich mich nur anschließen. Gestalterisch ist das Äußere sicher keine Augenweide. Aber der Inhalt kann sich behaupten.
Fazit: Eiliges Hefe
Wertung: + + + + (t 08/03)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: Ja
Zutaten: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hefe
Im Internet unter www.fetzig.weizig.de