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| Schönbuch Ur-Edel (4,8%) seit 1823 aus Böblingen in
Baden-Württemberg: Auffallend helle Farbe. Herrlich perlende
Kohlensäure schwebt der feinporigen Schaumkrone empor. Der Duft hat
etwas malziges, das entfernt an Weißwein erinnert könnte. Der
erste Eindruck ist sehr mild und bekömmlich. Das Aroma wird von etwas
recht Butterartigem und Malzigem bestimmt. Ferner erinnert es teilweise
an Heu. Vor allem dieser Butter- bzw. Margarineton zieht sich durch bis
in den Abgang. Und das alles auf recht milde, sanfte Weise. Es hat fast
schon etwas heimeliges an sich, was sicher auch an der ziemlich laxen Kohlensäure
liegt, das Bier gerade noch so als lebendig durchgehen lässt. So schön
es auch perlt, ein wenig mehr Pepp wäre nicht verkehrt. Tja. Ein ziemlich
in sich geschlossenes, ausgewogenes, ohne viel Trara auftretendes, wohlschmeckendes
und unauffällig-mild aromatisiertes Helles aus dem Schwabenländle.
Nicht zu anspruchsvoll und stressig, aber dennoch gehaltvoll genug, um als
empfehlenswertes Bier durchzugehen. Sattes Malz kombiniert mit diesem Buttermagarinekaramellton
bieten Trinkgenuss auf gutem Niveau. Ordentlich vollmundig und bürgerlich-gemütlich
im Charakter. Ein Bier, wie man es sich an einem geselligen Abend wünscht.
Hebt die Laune, unterstützt den Smalltalk und kühlt die Kehle.
Was will man mehr? Gute 4. „Die urige Bier-Spezialität nach einem
traditionellen Familienrezept für den verfeinerten Geschmack von heute
gebraut. Dieses ausgereifte Bier schmeckt feinwürzig und ist sehr bekömmlich.“ Fazit: Ein schönes Buch zum trinken Wertung: + + + + (07/03) Gebraut nach dem Reinheitsgebot: Ja Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt Im Internet unter www.schoenbuchbraeu.de |
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