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| Schluckebier Hell seit 1996 aus Bad Nauheim in Hessen: Das Ambiente dieser Hausbrauerei im noblen Villenviertel Bad Nauheims enttäuscht ein wenig durch ihr Ambiente. Es sieht dort nicht wirklich wie in einer Hausbrauerei aus. Man fühlt sich eher wie ein einer ganz normalen Kneipe. Das Helle enttäuscht gleich zu Beginn. Es wirkt recht abgestanden und unlebendig. Die Kohlensäure hält sich stark zurück. Dazu dermaßen süß, dass man den Eindruck hat, hier stimme etwas nicht. Vielleicht liegt’s ja auch daran, dass das Bier nicht mit genügend Hingabe eingeschenkt wurde?! Wirkt fast so. Somit wirkt der Antrank sehr zäh, die Süffigkeit ist ob der klebrigen Süße nur zweitklassig. Das Aroma baut sich kurz auf und lässt dann (zu) schnell nach. Man vermisst das Leben, den Geist. Vielmehr wirkt es ein wenig taub. Zwar schmeckt es hausbrauereiartig, doch ein hohes Niveau erreicht es leider nicht. Da war das Helle der Friedberger Kollegen deutlich dynamischer. Das Bad Nauheimer wirkt schwerfälliger, zäher, klebrig. Vor allem der Nachgeschmack ist schwer gutzuheißen. Kaum süffig. Wenig glatt. Inaktiv. Es enttäuscht. Zum Glück kommt wenigstens das Hausbrauereigefühl auf. Drum auch gerade noch eine 3,5 Fazit: Das Helle hapert Wertung: + + + - (minerl + t 10/04) Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: Ja Zutaten: k.A. |