Schöfferhofer Eis-Kristall Premium Weizenbier (4,9 %) 0,33er-Flasche
seit ? aus Frankfurt in Hessen:
OK. Jetzt ein Premiere in unserer Biertestgeschichte: „Schöfferhofer
Eis-Kristall wird nach dem speziellen Eisbrauverfahren gebraut. Bier
dem das Weizenbier bei Minustemperaturen reift, so entwickelt sich ein
Eis-Kristallweizen mit spritzig-leichtem, frischen Geschmack. Es
schmeckt am besten Eisgekühlt und direkt aus der Flasche.“
AUS DER FLASCHE! Das hatten wir noch nicht. Eigentlich fast undenkbar.
Aber in diesem Fall orientieren wir uns an der hessischen Empfehlung.
Den Geruch bei diesem kleinen Falschenhals einzuschätzen ist schwer.
Es riecht nach Weizen, fraglos, nach Kristallweizen, das kann man auf
jeden Fall deklarieren. Aber wirklich differenziert zu urteilen ist
kaum möglich. Ein wärmerer Malzschimmer scheint noch empor
zu dringen. Das ist aber (so) nicht wirklich beweisbar. Die Farbe ist
mittelgelb und kräftig sowie klar. Über den Schaum brauen
wir uns natürlich gar nicht erst zu unterhalten. Bei diesem Modebier,
bzw. ist es die Darreichungsform, ist dieser Aspekt komplett ausgeblendet.
Uff. Das hätte ich mir anders vorgestellt. Puh. Harter Brocken.
Schwerer Schlag. Sehr kornig und weizig. Wenig ausgewogen. Dazu ein
künstlicher Nachgeschmack. Fast plastikartig. Das Ganze ist schwer
einzuordnen und lässt kaum schlüssige Aussagen zu. Ich denke,
frisch vom Fass wäre das eindeutig besser. Aber wir folgen ja der
Brauerei-Empfehlung … und die hat es in sich. Ein bisschen Frucht.
Einigermaßen frisch. Aber ins Rollen kommt das nicht. Glücklicherweise
ist das Weizen sehr kühl. Geschmacklich ist hier aber nicht wirklich
was, das Berge versetzt. Dazu ein viel zu kräftige Kohlensäure.
Nein. Das muss nochmals wiederholt werden. Und dann aus dem Glas. So
ist das nix.
Fazit: Aus der Flasche nix
Wertung: + + - (t 12/09)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot: JA
Zutaten: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfenextrakt