Schreckenskammer Kölsch seit über 555 Jahren Brauhaus aus Köln in Nordrhein-Westfalen:

Die Schreckenskammer liegt etwas außerhalb des Zentrums und ist nicht so überlaufen und touristenverstopft wie das Früh oder Peters. Hier kommt noch Kölsch Feeling rüber. Das Bier ist deutlich malziger als das Päffgen. Und auch viel dünner. Wenig tief, nicht so viel Volumen, weniger Ausdruck. Das Wasser ist gut, die Kohlensäure fein. Das Aroma aber wenig charismatisch, eher lau, fast dünn, dabei aber doch ordentlich malzig und vor allem klar und rein. Ein bisschen trocken, kommt bei Kölsch ja oft vor. Dafür jedoch absolut glatt und rund. Das ist positiv. Der Hopfen braucht länger, bis er sich gegen das Malz behauptet, spricht nicht so spontan an, wird vom Malz mit seiner Spur Karamell gedämpft. Dafür ist die Süffigkeit eminent hoch. Aber richtig würzig ist es nicht. Dennoch ist es ein Erlebnis, in dieser Atmosphäre zu sitzen. Das Bier schmeckt und läuft. Die Leute sprechen die Kölner Mundart allesamt. Guter Tipp.

Fazit: Hat seinen Schrecken verloren
Wertung: + + + + [t 03/07]
Im Internet: www.schreckenskammer.com