Schüttinger Frühlingsbock (6,8 %) seit 1990 aus Bremen:
Urige, verwinkelte, teils nostalgisch-düstere Kneipe und gleichzeitig
Erste Bremer Hausbrauerei. Unbedingt hingehen, wenn man in Bremen ist.
(Eingang u.a. in der historischen und touristisch voll erschlossenen
Böttcherstraße direkt unterm Marktplatz.)
Tolle Schonfigur. Kastanienbraune Farbe. Der Geruch hopfenbetont. So
auch der Geschmack. Nicht sonderlich vollmundig, das überrascht,
eher schlank ausgelegt. Wasser und Kohlensäure sind ansehnlich,
die Süffigkeit ordentlich. Das Aroma wirkt sehr klassisch, hat
nicht unbedingt viele Überraschungsmomente zu bieten und ist etwas
eng ausgelegt. Sehr transparent und klar. Fast ein wenig eintönig
in seiner gemütlichen Malzwürze. Da ist es fast noch der Hopfen,
der dem Geschmack seinen Stempel aufdrückt. Man hat vor allem kaum
den Eindruck einen Bock zu trinken. Nur im Abgang entsteht eine leichte
anregende Schärfe. Davor wirkt das Aroma recht klar und transparent
und wenig druckvoll. Wie Würze und das eher Trocken-Erdige überzeugen
nicht. Dafür ist es sehr süffig. Das Malz hat wenig Kraft
und kaum Süße. Kein umwerfendes aber doch vor allem mildes
Bier.
Fazit: Mildes Bier
Wertung: + + + + [t 04/07]
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516:
k.A.
Zutaten: k.A.
Im Internet:
www.schuettinger.de