Specht Bockbier, Privatbrauerei Specht, Seit 1844, Ehrenfriedersdorf, Sachsen, D, Alc.: 6,1%vol, 0,5l Mehrwegflasche


6,1% - das ist kein leichtes Feierabendbierchen für den Sommerabend! Eine Grundlage zum Verdauen braucht es hier schon. Dafür wurde mal (in Berlin?) die "Bock"wurst erfunden. Das Bier macht einen netten Appetit auf etwas Herzhaftes! Ein Bier eher für den Schlaftrunk am Abend.
Kupfern goldig läuft es ins Glas, macht einen schönen cremigen Schaum und riecht nach süßem Malz. Ein Bockbier darf das. Es riecht auch fruchtig-weich. Nicht herb, vordergründig ist es weich. Weich präsentiert sich auch der erste Schluck auf der Zunge. Eine kräftige Spur Alkohol ist dabei. Eine süß-verführerische Malznote ist dabei. Dieses Bier wird langsam gefährlich. Gefährlich süffig. Man kann schwach werden. Das Brauwasser ist weich und mild, Kohlensäure gibt es kaum, die muss auch im Bockbier nicht so aufregend dabei sein. Die Weichheit bleibt bis zur letzten Sekunde. Ein weicher Bock.

Fazit: Ein Weicher Bock
Reinheitsgebot: Ja
Bewertung: + + + + (D 01/07)