St. Florianbräu Dunkles Bockbier seit 1988 aus Friedberg in Hessen:
Bockbiertypischer Geruch in Reinkultur. Wenig Schaum. Auch das ist dem Bock nicht fremd. Leuchtend rotbraune Farbe.
Der Antrank beinhaltet ein enormes Malzpotential. Sehr kräftig. Trotzdem erscheint er erste Teil für ein Bockbier eher mild. Erst in der Mitte fängt es an zu feuern! Am Ende wird es etwas anstrengend. Das Malz überragt alles, welch Wunder, wirkt aber für ein Bier dieses Typs nicht wirklich vollmundig. Dazu ist die Kohlensäure etwas zu stark abgemischt. Vor allem kurz vorm Abgang prickelt es zu stark. Für ein Bock hat es letztendlich nicht genügend Aroma, um in die Premier League aufzusteigen. Es wirkt phasenweise zu dünn, hat zu wenig Brachiales, wirkt brav. Alles wirkt zwar klar, rein und naturnah. Aber in der Summe fehlt ihm etwas. Andererseits verfügt dieses Dunkle über eine sehr gute Süffigkeit.
Fazit: Zu dünner Bock
Wertung: + + + + (minerl + t 10/04)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: Ja
Zutaten: k.A.