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| Sternburg Pilsener (4,9%): Aus der Sternburg Brauerei Leipzig.
Halluzinogenes Outfit der Dose. Der Geschmack leicht und herb. Leipzig hat
das mächtige Völkerschlachtdenkmal und einen der größten
alten Bahnhöfe auf Erden. Aba großes Bier brauen können
die nich. Esma nochn Schlug. Un dasu nen Bayerischen Bierlikör Moorgeheimnis
(Trübungen sind naturbedingt). Stoppp. Nain. Doch. Ganich ma schlecht.
Dasu nochn bischn Ärtze aufroppn un die Brühe läuf rain wie
Mondo Bondage. Prädikat: Man muß kein Arzt sein, für dieses Bier Wertung: + + + + (tom) |
| Sternburg Pilsener feinherb, Sternburg Brauerei GmbH, Leipzig,
0,5l Mehrwegflasche, alc. 4,9% vol.: Ja denn, Sternburg war früher ein Begriff für gutes Bier im Raum Leipzig/Halle. Das Gesöff der Hallenser Meisterbräu Brauerei hatte in der DDR einen unguten Ruf, die erste Brauerei, die nicht mit Hopfen, sondern mit Rindergalle Bitterstoffe ins Bier bringen musste! (Pfui, Pfui, Pfui!!!) dann war da in Leipzig noch eins, das hieß "Silberpils", weder Silber noch Pils, Wasser der Mulde oder der Gose direkt auf Flaschen gefüllt. Da war Sternburg Pils, wenns denn verfügbar war, immer die bessere Alternative! Sternburg Pils heute: Es ist ein süffiges Pilsner mit wenig Kohlensäure, dafür recht glattem und gut mundendem Malzgeschmack und einer feinen herben Hopfennote. Alles in Allem - wie früher schon - ein gutes Bier. Auch nach zwei Flaschen hat man noch Durst! Weils so süffig ist. Alkoholgehalt ist unter 5%, da kann's auch noch ein drittes sein. Jetzt kommt auch der leicht (sehr leicht) süßliche Unterton des Malzes zum Vorschein. Süffig und verführerisch. Fazit: süffig und verführerisch. Bewertung: + + + + + (Dieter 04/03) |