Sternquell Dunkel, Sternquell Brauerei GmbH Plauen, seit 1857, Plauen im Vogtland, Sachsen, D, www.sternquell.de, 5,3% vol, o,5l Mehrwegflasche

Erneuter Test auch bei diesem nach der aktuellen Enttäuschung beim Pils derselben Brauerei. Dunkel-hellbraun läuft der Gerstentrunk ins Glas, der Schaum ist immer noch sehr optimistisch, fällt nicht mehr so schnell zusammen und steht auch eine gehörige Zeit.
Der Antrank ist fruchtig, leicht geröstetes Malz, malziger Geruch mit einer dezenten Säure und einer ins sehr milde Terrain abdriftenden Süße. Dieses ist auf jeden Fall besser als im vorhergehenden Test. Süffiger und milder. Nicht mehr die harte bittere Nuß. Angenehm. Das Malz ist nicht süß, eher fruchtig, nicht bitter, eher mild. Dazu kommt ein milder Hopfen. Der Hopfen
schmeckt nicht vordergründig. Das Malz dominiert, wenn auch mit einer Leichtigkeit, die Freude macht. Bei diesem Bier hat der Braumeister ein deutlich sicheres Händchen gehabt als bei dem in der gleichen Woche
getesteten Pils. Es gibt also wie überall, wo noch nach dem alten Reinheitsgebot handwerklich gebraut wird, Höhen und Tiefen. Die will keiner wegdiskutieren, die gehören zum Brauer-Beruf dazu. Man merkt, das dieses Dunkel kein Massenbier ist, das immer und 100% denselben Geschmack haben muß. Ein wenig Induvidualismus sollte man den Brauern zugestehen. Die müssen ja aus den 3 Zutaten dieses Bier zaubern. Wer da nörgelt, sollte es selber mal nachmachen! Dieses Bier kann man getrost seinen Gästen zu einer abendlichen Kamin-Plauderstunde anbieten oder ganz einfach selber trinken.

Fazit: Gut, besser, dunkel - nachahmenswert
Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
Bewertung: + + + + [D 01/07]

Sternquell Dunkel, Sternquell Brauerei GmbH Plauen, seit 1857, Plauen im Vogtland, Sachsen,
www.sternquell.de, 5,3%vol, o,5l Mehrwegflasche:

"malzig-frisch" steht 'drauf. Dunkel-hellbraun läuft der Gerstentrunk ins Glas, der Schaum ist anfangs sehr optimistisch, fällt auf halber Strecke zusammen und hält so doch erstaunlich lange aus. Der Antrank ist nicht so ganz dunkelbiertypisch, fruchtiges leicht geröstetes Malz, malziger Geruch mit einer Portion Säure. Das Malz ist nicht süß, eher fruchtig, nicht bitter, eher mild. Dazu kommt eine nicht zu geringe Spur Hopfen. Von vorn bis hinten ist da ein fruchtig-säuerlicher Unterton, der bis zum Abgang nicht verfliegt. Der Hopfen ist würzig da, schmeckt aber nicht vordergründig durch. Eine leichte Bitterkeit stellt sich im Abgang ein, eine mehr Malz- als Hopfen-Bitterkeit. Es kommt mir so vor, als wenn man diesem Bier nicht von Anfang an gesagt hat, dass es ein Dunkelbier werden solle. Sternquell braut ein passables Pils, bei diesem Dunkel werde ich auch von weit her an Pils erinnert. Zu mehr als 3 Punkten langt es deshalb bei mir nicht.

Fazit: Ein nicht ganz gewöhnliches Dunkel
Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hopfenextrakt
Bewertung: + + + (D 01/05)