Sternquell Stern Gold, Sternquell Brauerei Plauen im Vogtland, Sachsen,
Deutschland, 4,3%vol, 0,33l weisse Mehrwegflasche:
Mild-Spritzig-Frisch steht drauf. Mild ist es. Nach dem guten kräftigen
Hopfenduft, der sich beim Öffnen verbreitete ist der Antrank recht
mild. Der Trend, den eine norddeutsche Brauerei mit dem "Gold"
vorexerziert hat, wird nun locker und leicht im Vogtland nachempfunden.
Mild stimmt erst einmal.
Spritzig? Ja und nein. Frisch ist es allemal. Spritzig ist es nach guter
ausgewogener Kühlung. Malz hat es wie ein Lagerbier mit der Richtung
zum Pils, dieses ist geschmacklich gut zum milden Hopfen ausgesucht.
Die leichte und fruchtige Komponente des Malzes passt sich gut in das
gesamte Bild ein. Der passable Bierschaum hält auch eine Weile,
es ist kein Vergleich zu dem eher laschen Gold aus dem Norden, dieses
ist ein pils-ähnliches leichtes und spritziges Bier. Ganz gut gelungen.
Nur - warum muss es in eine weisse klare Flasche? Ist das der Trend?
Haltbar ist es immerhin 4 Monate, aber wie schmeckt es dann - ich werde
mal eines aufheben und dann berichten. Der erste Eindruck dieser "Neuerung"
ist positiv, die Resonanz ist nach Aussage der netten Verkäuferin
in unserem kleinen Getränkemarkt auch gut, es sei eben Mode, eine
andere bekannte Brauerei hat's vorgemacht, jetzt machen es andere nach.
Mit Werbegeschenken wie Flaschenöffnern und Biergläsern will
man Umsatz ankurbeln - naja, dieses hat keine allzu gewaltigen Werbekampagnen
nötig. Früher oder später trinkt man wieder das "normale"
Sternquell Pils.
Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot: Ja
Fazit: Mild Spritzig frisch - Es stimmt!
Bewertung: + + + + (D
04/05)