Thomaskirch-Bräu Pils (?) seit ? aus Leipzig in Sachsen:

Feinhopfigr und süßlicher Duft, sehr voll und intensiv. Naturtrüb-gelbe Farbe, wie man sie von den Hausbieren her kennt. Der Antrank ist bitter, Pils hin oder her, der Hopfen wirkt nicht 100%ig ausgereift. Der Abgang ist recht dünn. Der Mittelteil bildet den Übergang vom Abgang zum Finish. So vollmundig das Helle und das Weizen auch waren, das Pils kommt da nicht ran. Es ist zwar sehr natürlich im Geschmack. Aber irgendwo auch kantig. Sehr hopfenbitter und auch unbeweglich. Schwach blumig im Ansatz aber nur am Rande erkennbar, da das Bittere klar die Oberhand behält. Eindeutig HAUSBIER. Aber die runde und satte Vollmundigkeit der anderen Stallgefährten wird nicht erreicht. Dafür hat einen sehr eigenwilligen Ausdruck. Das muss man zugeben. Es hat schon seinen eigenen Charme. Und lässt man sich viel Zeit beim Trinken, immerhin habe ich mir einen 1-Liter-Syphon abfüllen lassen, so entdeckt man hinter der etwas spröden Fassade nach einer Weile auch interessantes. Der Ausdruck stimmt. Der Abgang ist lau. Die Harmonie mäßig, die Süffigkeit auch. Das Beste ist wohl dieser schräge, schrullig-urige Ton.

Fazit: Schrullig
Wertung: + + + + (t 05/05)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot: JA
Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen Hefe
Im Internet unter: www.brauhaus-thomaskirche.de