Thüringer Waldbräu Export (5,2 %) seit ? aus Thüringen:


Gut proportionierter Schaum, für ein Export sehr hohes Volumen. Der Stand ist ansehnlich. Die Poren sind klein und straff. Der Geruch ist seltsam. Wirkt aufgesetzt und künstlich, bonbonartig, zu süß, klebrig. Wie schweres Parfüm. Dumpf. Dafür aber auch sehr ausdrucksstark und intensiv. Auf jeden Fall sehr ungewöhnlich. Die Farbe ist kräftig gelb.
Extrem süß. Der Geschmack ist regelrecht belastet davon. Klebrig. Pappig. Überladen. Das erinnert eher an zu günstige Karamellbonbons als an Bier. Schwer zu beschreiben, dieser Geschmack. Sehr üppig und völlend. Dabei nie frisch oder frei und wenig natürlich. - - Puh. Schwer zu trinken. Extrem schräg. Belegt. Dumpf. Ultrasüß. Eine gerstig-unreife Note im Hintergrund. Sperrig. - - Man. Nee. Sorry. Dieses Bier trinke ich nicht leer. Ich muss mich schütteln. Schmeckt viel zu künstlich und lieblos. Schwer und belastend. Jeder Schluck ist ein Kampf. Gut. Schluss. Aus. Ich gebe auf. Das ist entweder gründlich misslungen oder total daneben.
„Frisches Brauwasser, feinstes Malz und edler Aromahopfen sowie die vollendete Braukunst streng nach dem Reinheitsgebot zeichnen dieses Spitzenbier aus.“
Jungs. Entweder ist dieses Etikett versehentlich auf dem Bier gelandet oder ich bin im falschen Film. Nicht nachvollziehbar. Originalabfüllung für Getränke Waldhoff Erfurt Logistik und Service GmbH, 99334 Ichtershausen.

Fazit: Zu viel Kampf
Wertung: + [t 03/07]
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: JA
Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt