![]() |
| Vormann Doppelbock (8%) seit 1877 aus Hagen-Dahl in NRW: Verblüffend
neutraler Geruch. Riecht etwas nach Seife. Die Farbe ist hellbraun und der
Schaum hat einen guten Stand. Für ein Doppelbock sicher etwas dünn.
Dazu ist die Abstimmung insgesamt nicht sehr rund, eher ruppig und kantig.
Das Aroma wirkt flach und etwas gelangweilt. Da steckt kein Pepp dahinter,
es fehlt an Ausdruck und Fahrt. Recht enttäuschend. Vor allem für
ein Doppelbock schwach. Gerade das Malz, die Domäne dieses Bieres,
genügt den Ansprüchen nicht. Es hat so etwas leicht bierhallenmäßiges
im Geschmack. Ein bisschen „billig“ und hohl. Da kommt weder
Eindruck noch Freude auf. Ein eher gemäßigtes Bier. Wobei das
Wasser einigermaßen weich wirkt und die Kohlensäure dem etwas
fein-schaumiges verleiht. Das wirkt gut. Die Zutaten aber könnten in
jedem Sektor noch eine Schippe drauf legen und schaffen es nicht, dem Bier
die nötige Tiefe zu geben. Man kann sich nur schwer begeistern und
ist eher enttäuscht als begeistert. Zugutehalten muss man dem Vormann
Doppelbock aber, dass es wenigstens nicht beißt oder unangenehm wirkt.
Man kann es jederzeit ohne eine Miene verziehen zu müssen unangestrengt
trinken. Aber ob das beim Doppelbock wirklich ein Pluspunkt ist, darüber
könnte man streiten. Fazit: Doppelbock in Kinderschuhen Wertung: + + + (t 06/03) Gebraut nach dem Reinheitsgebot: Ja Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen Im Internet unter: www.vormann1877.de |
![]() |