Wäldches-Bräu Wäldches naturtrüb hell (4,8
%) seit ? aus Frankfurt in Hessen:
Der Schaum bricht sicher keine Rekorde. Dazu ist er zu schwächlich,
zu flach, zu standschwach. Schon nach Augenblicken ist nur noch die
Erinnerung übrig. Der Geruch ist sehr unauffällig. Ein Hauch
Hopfen, ganz weit hinten, ansonsten Neutralität. Farblich gibt
sich die Sache sehr hell. Unschön die Flocken, die uninspiriert
umherschweben.
Oha. Das ist sicher kein Meilenstein. Sehr harte Grundausrichtung. Die
Kohlensäure bissig und borstig. Man spürt etwas Hefe. Das
wirkt etwas zu stelzig, holzig, staubig. Unrund. Zu trocken. Leicht
strohig. Platt.
„Keiner (!) der Zutaten Malz, Hopfen oder Hefe dominiert (!).
Sie sind sorgfältig miteinander austariert und ergänzen sich
harmonisch. Der ideal Durstlöscher, Süffig (!). Wohl bekomm’s.!“
Also. Nicht nur die Abstimmung hakt. Auch bei der Rechtschreibung ist
nicht alles im Lot. „Helles unfiltriertes Bier direkt vom Reifetank
„gezwickelt“. Biergenuss wie ihn die Brauer seit jeher lieben.
Vollwertig und bekömmlich.“ Die Brauer? Vollwertig!? Wer
ist denn da für das Marketing verantwortlich? Das wirkt alles irgendwie
unfertig.
Fazit: Hapernde Abstimmung
Wertung: + + [t 02/09]
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: JA
Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe