Weidbauer Feinherbes Pilsner, Stutzhäuser Brauerei Luisenthal, Thüringen, 4,7%vol., 0,5l Mehrwegflasche
Gute hellgoldne farbe, guter Schaum und ein feinherber Geruch, das macht neugierig auf den Antrank. Dieser ist vorwiegend malzaromatisch, das Aroma hält leider nicht über die ganze Distanz, es wird in der Mitte flacher und bekommt einen sehr leichten Charakter zum Abgang.
Das Wasser ist ein recht weiches, macht das Bier gesamt recht mild. Der Abgang wird eher recht ausdruckslos, nicht so gut wie das Bier allgemein, macht aber kaum Lust auf noch viel mehr davon. Man kann es trinken wenn man kein anderes Bier bekommt.
Fazit: Kann man trinken!
Bewertung: + + + (d 10/05)
Waidbauer Pils (4,7 %) Stutzhäuser Brauerei seit ? aus Luisenthal in Thüringen:
Dosenpils. (Verbeult). Bei uns mittlerweile eine Rarität. In Roms Supermärkten gang und gäbe. Ungewöhnlich nur, dass dieses aus Thüringen stammt.
Hopfentechnisch sicher nicht sonderlich üppig ausgelegt. Vielmehr spielt hier eine ordentliche Portion Malz mit rein. Farblich etwa im mittleren Spektrum. Am Schaum hapert’s. Der Geruch wirkt nicht befreit und unbefangen.
Hinzu kommt, dass das Aroma durch einen belegt wirkenden Karamelton unterwandert wird. Was sich für ein Pils nicht unbedingt gehört. Der Hopfen ist für meinen (Pils-)Geschmack deutlich zu defensiv. Fast klebrig wirkt dieses Bier. Auch das Zusammenspiel der Zutaten ist nicht einwandfrei. Es wirkt eckig und nicht sonderlich mannschaftlich. Das Wasser ist zwar durchaus akzeptabel und auch die Kohlensäure macht sich gut. Aber unterm Strich wirkt dieses Pils viel zu malzlastig und wenig durchgehopft. Die Harmonie und Ausgewogenheit kann sich mit großen Bieren nicht messen. Es hat hie und da doch einige Hemmnisse im Aroma. Andererseits kann man froh sein, wenn man bei der lokalen Bierauswahl, die doch eher in den meisten Fällen missraten ist, auf ein Waidbauer Pils zu stoßen. Das ist definitiv besser als ein Nastro Azzuro oder Peroni. Denn beim Genuss des Bieres hat man schon den Eindruck, ein Pils aus einem klassischen Bierland zu konsumieren. Drum lieber die Waidbauer-Dose in den Einkaufskorb legen, als sich später mit einem Nastro oder Peroni herumzuärgern.
Fazit: Alternativwahl in Roms Supermärkten
Wertung: + + + (t 08/04)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516: Ja
Inhaltsstoffe: Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt
Waidbauer Pils, 4,7% vol., Stutzhäuser Brauerei, Luisenthal/Th:
Es ist heiß, ich schwitze wie ein sizilianischer Zementmischer. Es gibt für mich jetzt keine schönere Vorstellung als ein kühles Bier. Eigentlich die besten Voraussetzungen für jedes Bier, bei dem nun folgenden Test gut abzuschneiden. Und, erfrischend ist es auf jeden Fall, das Waidbauer Pils. Leider schmeckt es nicht besonders. Das Ganze Geschmackserlebnis beschränkt sich auf ein kurzes, donnerndes Aufblitzen von herbem Hopfen. Davor Nichts, danach ein kurzer, schmerzloser Abgang, das war’s. Immerhin ist die Brühe gut gekühlt. Ich werde sie jetzt hinabstürzen und gut is..
Prädikat: kein schöner Pils…
Wertung: + + (pit 08/03)