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| Watzdorfer Burg Pils, Watzdorfer Traditions- und Spezialitätenbrauerei
GmbH, Seit 1411, Bad Blankenburg, Thüringen, D, Alc.: 4,9%vol, 0,33l
Mehrwegflasche mit Aufreiss-Verschluss: Ein Pils soll drin sein, die Flasche ist der eigentliche Renner, "Die Kleine zum Aufreissen". Hat man das geschafft, gibt es ein recht helles Bier im Glas, vom Geruch her recht ausdruckslos. Der Schaum ist sowas von enttäuschend, der ist eigentlich gar nicht da. Geschmacklich ist da schon mehr drin, so etwa Hopfen. Herb klatscht der gleich am Anfang auf die Zunge, da muss man sich erst einmal zusammennehmen, noch mal trinken und ein paar Sekunden vergehen lassen, um auch an das angenehmere Malz zu kommen. Eine ordentliche Harmonie will nicht aufkommen. Die Kohlensäure spielt mit, aber nicht zu vordergründig. Das Brauwasser ist unauffällig. So ist dies eher ein Allerwelts-Pils als die angekündigte Bierspezialität geworden. Schade, deren Schwarzbier ist um Klassen besser. Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot Fazit: Allerwelts-Pils Bewertung: + + - [D 10/07] |
| Watzdorfer Burg Pils (4,8 %) seit 1411 (!) aus Bad Blankenburg
in Thüringen: Also schaut man sich die Flasche zu Beginn an, so keimt ein wenig Misstrauen auf. Zum einen sieht die Flasche an sich irgendwie tankenbilligbiermäßig aus. Zum anderen ist auch des Etikett, vor allem hinten, etwas schluderig. Auch der Abziehkronkorken macht nicht viel Mut. Dafür ist der Spruch „Die Kleine zum Aufreissen ganz nett. Aber auch das könnte man anders auslegen. Schaut man näher hin, liest man Traditions- & Spezialitätenbrauerei. Und auch, das Hefe mit eingebraut wurde. Das macht die Sache wiederum sehr interessant. Ungewöhnliche Geruch. Schwer zu beschreiben. Aber gut. Leicht süßlich, etwas Hefe ist dabei, dazu auch ein Hauch, der an Treber erinnern könnte. Sicher sehr intensiv und interessant. Dafür ist der Schaum die pure Enttäuschung. Das sackt dermaßen schnell weg ... Minuspunkte. Die Farbe ist überraschend klar, mittelgelb. Hefetrüb ist es sicher nicht. Tja. Der Antrank ist im Vergleich zum eben getesteten Gessner Pils um Meilen schwächer ausgeprägt. Viel unbeweglicher, kantiger und unharmonischer. Zwar kann man es eindeutig als Vertreter der Pilskategorie ausmachen. Aber richtig gut ist es nicht. Die Zutaten haben die gewisse Frische, die ein gutes Bier braucht. Auch die Intensität der Inhaltsstoffe ist nicht von schlechten Eltern. Aber die Umsetzung, die Harmonie, da hapert es. Vielleicht kommt es daher, dass das vorhin verköstigte Gessner so richtig grandios gut war und somit dem Nachfolgebier eine schwere Bürde auflastet. Andererseits ... nein. Schlecht ist es sicher nicht. Und interessant schmeckt es auch. Aber ein Premiumbier ist es nicht unbedingt. Dazu schwelt ein leicht unreifer Hauch mit im Geschmack. Aber gut trinkbar ist es allemal. Fazit: Burgdorfer Watzpils Wertung: + + + -* (t 07/05) Gebraut nach dem Reinheitsgebot: JA Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe |
| Watzdorfer Burg Pils, Braurecht seit 1411/Die Erlebnisbrauerei,gebraut
nach dem Deutschen Reinheitsgebot,(4,8%), Watzdorfer Traditions-& Spezialitätenbrauerei
GmbH 07422 Bad Blankenburg in Thüringen: Die Farbe des Pilses erinnert mich an Apfelsaft, der Schaum lässt ein wenig zu wünschen übrig. Der Geschmack des Pilses hingegen ist in Ordnung. Ein fein-herbes Pils, angenehm würzig und mit einem leicht verträglichen Kohlensäuregehalt. Der erste Schluck prickelt leicht auf der Zunge, der würzige Geschmack verweilt angenehm am Gaumen. Das Burg Pils läuft locker runter ohne irgendeinen störenden Nachgeschmack zu hinterlassen. Zusammenfassend ein Pils das über dem Durchschnitt liegt. Fazit: Das mundet dem Burgherren Wertung: + + + + - (Minerl 15.12.03) |