Zwölf Apostel Bock seit 1990 aus Frankfurt in Hessen:
Nur für wenige Wochen im Herbst wird dieser Bock eingebraut und in dem urigen Bierkeller der Hausbrauerei ausgeschenkt. Grund genug, den weiten Weg in die Hessenmetropole auf sich zu nehmen und diese Rarität vor Ort zu kosten. Der Schaum ist schon mal fulminant, die Farbe schmutzigbraun. Der Antrank mäßig kräftig und mittelwürzig und ein wenig säuerlich. Der Mittelteil wirkt etwas lau und für einen Bock nicht kräftig genug. Der Abgang ist etwas klebrig-süß und wenig einprägend. Tja. Jetzt sitzen wir da. So lange drauf gefreut und nun ein Bier vor sich, das Ruck-Zuck weg ist. Allerdings nur das Aroma. Ihm fehlt Volumen und Ausdruck. Es schmeckt zu glatt und lau. Der Funken springt nicht über. Zu reserviert und unterkühlt. Shit. Extra nach Frankfurt gefahren und keine großen Biere getestet.
Fazit: Maubock
Wertung: + + + (minerl + t 11/03)
Gebraut nach dem Reinheitsgebot: wahrscheinlich
Inhaltsstoffe: keine Info