Störtebeker Schwarzbier, Naturbelassen, Stralsunder Brauerei GmbH, Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern, alc 5,0%vol., 0,5l Mehrwegflasche


"Störti Schwarz" ist immer noch ein sehr dunkles (dunkel-dunkelbraun!) Bier mit einer cremigen und cremefarbenen Blume. Geruchlich erkennt man schweres schwarzes Malz, herb angeröstet, Malz wie guter Mokka mit dem Geruch nach Karamelbonbon und - äh? Schuhcreme? Wo kommt das her? Der Geschmack ist aber eitel Malz, gutes Röstmalz, Karamel, Kaffee und nur wenig süß. Das ist gut gelungen! Ein wirklich gutes Malz, von dem ich schwärmen könnte... Nicht zu trocken aber herzhaft, nicht zu süß aber malzbitter, Schokolade, cremig und süffig. In einem Wasser, das wie aus einem Guß zu diesen Zutaten passt. Kohlensäure hat es wenig, da bleibt der Inhalt cremig. Hopfen ist da, drängt sich nicht auf, passt sich harmonisch ein. Das ist wohl wirklich Störtebeker's Bier! Ein Bier, das man gern wieder trinken möchte. Das Bier der Gerechten. Lob. Lob. Lob nach Stralsund und die Brauer, die diesen Genuß zaubern!

Reinheitsgebot: Ja
Fazit: Das Bier der Gerechten!
Bewertung: + + + + + + [d 09/10]

Störtebeker Schwarzbier 4,9% Vol. aus Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern:

Behagen und Tröstung nannten es die hanseatischen Kaufleute, die in Außen-kontoren der Hanse z.B. in Novgorod und Bergen überwinterten. In eisiger Kälte und in langen Nächten tröstete ein gutes heimatliches Schwarzbier über manchen Kummer und Heimweh hinweg. Dunkelmalzig und aromatisch verspricht ein Störtebeker Schwarzbier dem Bierliebhaber behaglichen Genuß. (Dem ist fast nichts hizuzufügen). So wie alle anderen Störtebeker Biere ist auch dieses ein wahrlich außergewöhnlicher Gaumenschmaus. Ein Hoch auf die Stralsunder Brauerei die gute Biere aus Tradition zu brauen pflegt. www.stoertebeker.com

Prädikat: Schwarzer Rubin

Wertung: + + + + + + (pat 4/01)


Störtebeker Schwarzbier, "Das Bier der Gerechten", Stralsunder Brauerei GmbH, Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern, 5,0%vol., 0,5l
www.stoertebeker.com:

Das ist ein edles Gesöff. Erinnert in Geruch und Antrank an Guinness, ist aber nicht so cremig. Auch der Schaum nicht, der ist mehr cremefarben, aber nicht so extrem feinporig. Aber er wabert genauso schmeichelnd wie beim Guinness, hält aber nicht so lange aus. Das Bier hat einiges an gutem Malz mitbekommen, karamelartig und angenehm in der Röstnote.
Es schmeckt, und es schmeckt und es schmeckt... Das Malz gibt diesem Bier die Aromafülle, die man sonst bei den nordischen Bieren eher vermisst. Störtebekers Klaus hätte mit Vergnügen den größten Becher davon hinuntergestürzt. Das Störtebeker Ur-bier soll ja auch ein in Charenza (heute Garz) auf der Insel Rügen gebrautes schwarzes Gerstenbier gewesen sein - sagt man. Der Abgang ist leicht und hopfenbetont, recht angenehm hält sich die Bitternote jetzt zurück.
Das klare frische Wasser und die unaufdringliche Kohlensäure maches das Störtebeker zu einem weichen und frisch-herben Genuß. Süffig, malzig, gut.

Reinheitsgebot: Ja
Fazit: Sagenhaft
Bewertung: + + + + + (D 10/04)